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Eingelenkkupplungen

Die Eingelenkkupplung ist für Einbausituationen geeignet, in denen die Wellenausrichtung in engen Toleranzen ausführbar ist. Sie kann mit kleinem Wellenversatz einrücken, wird dann aber wie eine starre Flanschverbindung wirken. Die Eingelenkkupplung kann zwischengeschaltet oder auf eine Hohlwelle montiert werden. Sie kann sehr hohe Leistungen übertragen und ist einsetzbar für den Betrieb mit hoher Überdrehzahl und Überlast. Sie hat eine höhere Drehmomentenkapazität als Ausgleichskupplungen und ein niedriges Schleppmoment im ausgerückten Zustand. Die meisten Kupplungen sind mit der Turbine verbunden und stehen still, wenn die Turbine ruht. Die Versorgung mit Schmieröl erfolgt über das Schmierölsystem der Hauptmaschine.

Die größte im Einsatz befindliche SSS-Eingelenkkupplung überträgt 320 MW bei 3.000 rpm.

Möglichkeiten:

  • Inneres Axiallager zur Führung der Antriebs-​ vom Abtriebswellenende.
  • Optische mechanische und/oder elektronische Anzeige der Ein-​ und Ausrückstellung der Kupplung.
  • Eine elektrische Isolation kann am Abtriebsflansch der Kupplung realisiert werden.
  • Die Kupplung kann nach dem Einrückvorgang gesperrt werden, um das automatische Ausrücken zu blockieren. Auf diese Weise kann eine Gasturbine vom Generator aus gestartet werden.
  • Die Kupplung kann bei Bedarf in einem Gehäuse inklusive Wellenlagern geliefert werden.

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